Samstag, 29. August 2009
Erik im Krankenhaus
Die Ereignisse überschlugen sich und mittlerweile können wir etwas darüber lachen, auch wenn Erik noch Schmerzen hat und eigentlich gar nicht laufen kann. Christian hat sich erkältet und fühlte sich total schlapp. Wahrscheinlich aber mehr Kater als Krankheit. Trotzdem schlossen wir die Schweinegrippe nicht aus und er kaufte erstmall die Pharmacy leer.
Schlimmer wurde es dann bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft im Spiel zwischen Alex und Erik. Nach einem Schmetterschlag von Alex mit gefühlten 80 Km/h versuchte Erik den Ball noch abzuwehren, sprang aber auf einen kantigen Stein. Erik rief sofort nach Hilfe und lag auf der Terasse. Sein Fuß blutete sehr stark und ohne Christian wäre Erik seiner eigenen Meinung auch draufgegangen. Erik erkannte den Ernst der Lage sofort und schrie, nachdem Alex und Christian erstmal ein wenig Wasser zum Putzen der blutverschmierten Terasse holten: "GEHTS VIELLEICHT EIN BISSCHEN SCHNELLER?? ICH BLUTE WIE EIN SCHWEIN". Doktor Christian band dann sofort den Fuß ab, dass die Blutung nicht mehr ganz so stark war. Wir riefen sofort Gery, unsere Vermieterin, die auch sofort zu uns eilte und einen Erste-Hilfe-Koffer brachte. Doktor Christian erkannte die Situation sofort und sagte, dass Erik ins Krankenhaus zum Nähen muss. Der große Fußzeh war von unten einmal längs komplett aufgeschnitten. Bilder konnten wir in der Situation leider nicht machen, da jede Sekunde zählte. Gery wollte uns ins Krankenhaus fahren aber sie hatte die Ruhe weg und hat sich ca. 10 Minuten gebraucht um sich etwas anzuziehen. Wir packten den Fuß in eine Einkaufstüte und Erik ins Auto. In der Klinik kamen wir sofort ran und der Fuß wurde mit 9 Stichen genäht. Einzelheiten ersparen wir uns hier, weil das echt nicht gesund war. Gery wurde gefragt, ob sie die Mutter sei und sie selbst hatte immer noch Kommentare übrig. Erik: "Solche Schmerzen hatte ich noch nie!" Gery: "Du hast noch kein Kind zur Welt gebracht!"
Nach ca. einer Stunde konnten wir Erik wieder mit nach Hause nehmen. Er kann aber nicht laufen und Wasser ist auch erstmal tabu. Morgen geht's zur Kontrolle. Matthias stellte später auf einmal einen großen Knuppel auf dem Rücken fest und nachdem Alex erzählte, dass in Brasilien auch einmal Mücken ihre Eier unter die Haut gelegt haben, wollte er gleich ins Krankenhaus. Aber wir konnten ihn dann nochma zurückhalten.
Ohne Erik ging es dann zu KfC und als beim Essen eine Katze von seinem Hähnchen wollte, hat er sie angeschrien und verjagt "Alter wenn die mich kratzt, bekomm ich HIV".
Wir updaten natürlich die Krankheitsverläufe unserer Patienten und schauen mal was passiert. Vielleicht schlüpfen ja bald die Mücken in Matthias' Rücken oder die Schweinegrippe wird ernster. Vielleicht muss auch noch ein Fuß amputiert werden. Das übernehmen aber dann wir, da der Arzt hier nicht ganz billig ist. Amtierender Tischtennis-Weltmeister bleibt aber weiterhin der Timo Boll der Karibik: Erik, auch wenn er vermutlich verletzt seinen Titel wohl kaum verteidigen können wird.
Donnerstag, 27. August 2009
Pure Entspannung am Strand und Turtle-Snorkeling
was geht ab?
Wanna smoke??? - Das wird man hier ungefähr von jedem zweiten Einheimischen gefragt. Aber sonst sind die Bajans hier alle echt nett. Wir werden immer freundlich begrüßt und gefragt wie es uns geht. Einige kennen wir jetzt auch mit Namen.
Gestern haben wir nicht viel Aufregendes gemacht. Wir sind zum Strand gelaufen (ca. 5 Minuten Fußweg) und haben uns an den Dover Beach gelegt. Da viele Strandteile zu den All-Inklusive-Hotels gehören, haben wir uns ganz frech mal vier Liegen geschnappt und es uns gemütlich gemacht. Mittags sind Alex, Matthias und Erik zu Olievier's Grill gegangen und haben Burger und Chicken gegessen. Christian hatte nicht so viel Hunger und blieb am Strand. Während er vom Hotel-Service Bier for free an die Liege gebracht bekam, hat den andern genau 1 Barbados-Dollar gefehlt um die Rechnung zu zahlen. Zum Glück ist man in einer Minute am Strand. Diese Hotel-Strände haben den Vorteil, dass dort echt nichts wegkommt und man mit gutem Gewissen zu viert ins Wasser kann.
Abends haben wir uns noch zwei große Pizzen gemacht. Nachdem wir den Gas-Ofen dank Matthias und dessen ost-deutschen handwerlichen Erfahrungen endlich gestartet haben, chillten wir uns auf unsere Terasse. Die erste Pizza war noch "okay", aber für 20 Dollar das Preis-Leistungs-Verhätnis nicht befriedigend. Die zweite Pizza war dann einfach nur unterragend. Sah aus wie schonma gegessen und nochmal gebacken.
Da man die nicht essen konnte, kam hier eine nicht zu nennende Person auf die Idee, die Pizza als Frisbee zu benutzen. Eine weitere nicht zu nennende Person hat das Teil dann volle Karacho in den Garten geworfen und dann war sie nicht mehr auffindbar. Nachdem der Trick - mit der Cam Bilder machen und dann anschauen um die Frisbee ehhh Pizza zu lokalisieren - nicht klappte, nahm Matthn seinen Laptop als Taschenlampe. Mit Erfolg:
Danach entspannten wir auf der Terasse und gingen früh schlafen. Denn heute morgen klingelte um kurz vor 8 der Wecker. Unser Pickup zum Catamaran-Lunch-Cruise sollte um halb 9 an unseren Haus sein. Ja - sollte. Aber es kam niemand. Also vorsichtshalber mal angerufen. Und siehe da, der Fahrer fand unser Haus nicht, obwohl wir bei der Buchung nachfragten ob sie wirklich wissen, wo das Haus ist. Wir schlugen dann ein großes Hotel vor und dort wurden wir abgeholt.
Am Hafen in Bridgetown angekommen, gab es erstmal einen Begrüßungs-Sekt und dann gings auch schon auf unseren Katamaran. Als wir ablegten, gab es noch ein paar Sicherheitshinweise. "Keep your shirts, if it's blow - they go" und "Lifevests are on the front. It's not like in the movies. We go first. So you know when it's time to leave the boat."
Unser erster Stop war mitten auf dem Meer. Wir bekamen Schnorchelausrüstung und machten uns fertig zum schnorcheln.
Das war echt sehr beeindruckend wie die ganzen großen Fische um uns herum schwammen. Ein paar Rochen gab's zu sehen und dann kamen sogar zwei Riesenschildkröten. Sehr geil. Alex und Christian hatten Unterwasser-Kameras dabei. Allerdings sind das günstige Einweg-Cams, deshalb müssen wir warten bis die Bilder entwickelt sind.
Nachdem Alex das halbe Meer ausgetrunken hat und wie ein Baby-Wal geblasen hat, ging es nach ca. 45 Minuten wieder aufs Boot. Das Wasser war einfach mega klar. Auf dem Boot gabs gute Musik und alle Getränke inklusive. Wir haben es uns also gut gehen lassen und waren sehr angeheitert.
Beim zweiten Stop gabs ein Schiffwrack zu beschnorcheln. Aber das war nicht ganz so spannend. Zurück auf dem Boot gab es ein kleines Buffet mit vier verschiedenen Speisen. Wir speisten also mit weiteren Longdrinks, bevor wir zum letzten Stop ansetzten. Wir waren ca 150 Meter vor einem Strand. Das Wasser war 3-4 meter tief und man sah ohne Probleme auf den Boden, so klar und türkis war das Wasser. Sehr stark.
Wir schwammen ein paar Runden und segelten dann zurück zum Hafen. Von dort aus wurden wir dann nach Hause gefahren. Matthn machte sich zum Flughafen und hat sein Gepäck geholt. Er hat also endlich frische Sachen und muss sich nicht mehr bei den anderen durchschnorren :)
Später führten wir die Tischtennis-WM weiter und Eric konnte sich ganz knapp die Krone holen. Eine Revanche wird es aber sicherlich bald geben.
Uns geht's gut!
Mittwoch, 26. August 2009
Die lustigste Inselrundfahrt der Geschichte..
Vorgestern morgen haben sich die tollkühnen Jungx ein Moke ausgeliehen. Umgerechnet 70 Dollar für 24 Stunden, also geht man von mind. 200 PS, Air Cindition, Satelitten-Radio, Sound-System, Leder und 12 Airbags aus. Das Teil hatte nichts davon! Der Boden war durchgerostet mit faustgroßen Löchern, durch die man die Straßen sah. 4 Räder und ein bisschen Blech drum. Nichtmal Türen hatte das Ding. Aber das Dach war abnehmbar. Welch Luxus - aber unmöglich bei der Sonne.
Ab gings die Westküste hoch. Auf dem Highway hatte man sich gefühlt, wie zu viert in einem Mario-Kart und alle Autos waren so groß, als hätten sie fast über uns fahren können. Dazu noch Linksverkehr.
Um uns von dem ersten Stück der Strecke zu erholen machten wir einen Zwischenstopp an einem einsamen Strand. Nachdem wir wieder etwas erholt waren ging es weiter zu Chefette, einer der größten Fast-Food-Ketten von Barbados.
Frisch wollten wir dann weiter zum nördlichsten Punkt der Insel. Dabei war unsere größte Sorge unser Navigator Matthn. Sämtliche Strassen waren angeblich nicht auf unserer Karte zu finden wodurch wir kreuz und quer durch Nord-Barbados irrten.
Nachdem wir ein paar Touristen (unschwer an ihrem Moke erkennbar) nach dem Weg fragten gelangten wir schließlich zum nördlichsten Punkt, welcher sich als eher unspektakulär herrausstellte.
Während Erik und Alex verzweifelt gegen die Sonne kämpften, Matthn den Weg suchte, mutierte CB plötzlich zum Rennfahrer und raste in Formel1 Manier durch Fützen und engen Haarnadelkurven auf den Höchsten Berg von Barbados, dem Chalky Mount. Dabei entpuppte sich unser Go-Cart als echtes offroad Vehikel. Teilweise etwas verfahren, fragten uns nette Einheimische: "are you lost, guys?". Natürlich nicht! Wir erklommen den Berg und als Belohnung machten wir einen letzten Stop am schönen Strand namens Bathsheba. Ein bisschen gechillt, gebadet und nach etwas Beachtennis gings dann zurück zu unserem Ferienhaus. Danach waren wir mit unserem Go-Cart noch Einkaufen und haben wieder gegrillt. Danach gings nochmal auf die Piste in die Reggy-Lounges der Stadt.
Gestern morgen nach dem Aufstehen haben wir erstmal das Auto weggebracht. Sichtlich mitgenommen vom Vorabend haben wir uns dann gediegen zum Crane Beach gemacht. Dort haben wir dann entspannt, gebadet und einfach nur Urlaub gemacht. Auf dem Rückweg haben wir dann vom Fish Market frischen Fisch gekauft und ihn abends auf dem Grill zubereitet. LECKER! Abends haben wir dann nur etwas entspannt und sind ziemlich zeitig ins Bett, damit wir auch mal richtig ausschlafen konnten.
Am nächsten Morgen hat Erik dem Alex die Tischtenniskrone abgespielt. Dabei wird es aber bestimmt nicht bleiben, denn ebenfalls Matthias hat sich als Tischtennisass gezeigt und die nächste Barbados Tischtennis WM läuft schon. Es bleibt also spannend!
Montag, 24. August 2009
Tag 3: Matthn ist da!
Wir können uns hier echt nicht beschweren. Auch wenn wir anfangs vom Wetter enttäuscht sind. Die letzten zwei Tage hat es immer nur abends geregnet. Auch dieses laute Piepen der Grillen und Kröten stört uns nicht mehr (das ist wirklich krass, und so laut dass man Flüstern nicht mehr versteht). Wir sind also schon fast Bajans :D Bei der Hautfareb können wir zwar nicht mithalten – noch nicht. Aber die Bräune nimmt hier echt rasant zu.
Und weil die Sonne echt unberechenbar ist, und jetzt auch White-Matthias dabei ist, haben wir uns heute am Strand einen Schirm gemietet. Wir sind morgens aufgebrochen nach Crane Beach, dem angeblich schönsten Strand von Barbados. Vorher haben wir MAtthn noch mit Klamotten versorgt, da sein Gepäck wohl erstin 4 Tagen mit der Air Jamaica kommt. Die haben bei seinen Flug verpeilt, seins einzuladen. Ihm wurde aber auch gesagt, dass das jetzt der letzte Flug nach Barbados ist und wenn das nicht klappt, muss er sein Gepäck in New York abholen…
Also Crane Beach. Wir mussten mit dem Bus los. An der Bushaltestelle gewartet, haben uns immer so Riesen-Taxis gefragt wo wir hinwollen. Wir haben noch nicht gepeilt, dass das auch „Busse“ sind und genau so viel kosten. Wir sind erst in den großen Bus eingestiegen, der nach so 20 Minuten kam. Und wir hatten ja gelesen, dass die Busse hier recht zügig unterwegs sind. Aber nach der Fahrt… eine Achterbahnfahrt is nix dagegen. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Die Leute springen auf die Seite wenn der Bus mit 80 Sachen durch die engen Straßen gebrettert kommt. Nach ca. 30 Minuten waren wir da – Crane Beach:
Ein Traum von Strand. Weißer Sand, türkisblaues klares Wasser. Sowas haben wir alle noch nirgends gesehen. Weil die Sonne dann auch so stark war, haben wir nen Scirm gemietet und Matthn hat von fünf Stunden Strand ca. vier geschlafen. Er war ja auch 58 Stunden unterwegs und hat an Flughäfen gepennt. Hatten also einen richtig guten Strandtag und haben uns gegen Ende sogar noch zwei frische Kokosnüsse gegönnt. „Toni the tiger“ ist ohne alles einfach mal so auf ne 15 Meter-Palme geklettert und hat die Teile runtergeholt.
Zurück haben wir dann auf den Bus eine gefühlte Stunde gewartet und die Sonne hat gebrannt. Auch hier haben wirnicht gepeilt, dass wir ja so ein kleinen Bus (ähnlich einen VW 9-Mann-Bus) nehmen können. Aber der einzige, der in dieser Art vorbeikam und uns mitnhemen wollte, hatte schon mindestens 15 Leute drin und fragte, ob wir vier mitwollen. Haha. Naja, diesmal nahmen wir die nächst kleinere Busvariante zu dem vorher Großen. Der war gelb und so 20 Mann fanden Platz. Auf der Fahrt nach Dover (unserem Ort übrigens) waren zwischenzeitlich mindestens 35 Leute drin. Wie das geht… keine Ahnung. Da es dann auch noch so gepisst hat, waren alle Fenster zu und man hat so vor sich hingeschwitzt. Erik wurde von einer kleinen Einheimischen die ganze zeit angestarrt. Die hat wahrscheinlich noch nie einen Weißen gesehen.
Zu Hause haben wir geduscht und sind dann los Richtung Oistins, dem Fischer-Dorf. Auch ier nahmen wir einen Bus, diesmal trauten wir uns die kleinste Stufe zu. Diesen Mini Bus. Zum Glück kamen nicht mehr Leute rein, weil der Bus mit uns dann auch voll war. Man kann sagen: Umso kleiner der Bus, desto lauter die Musik! Wir waren schon nach 5 Minuten angekommen und haben uns auch gleich in so einen Fisch-Grill gesetzt. Zwei Einheimsche „Werbungmacherinnen“ von zwei verschiedenen Grills haben sich um uns gestritten und fast gekämpft. Unser Wille, welcher Grill, zählte da wohl gar nicht. Wir fanden es witzig.
Hier ein Bild vom Grill:
Das Resultat kann sich sehen lassen!!
Der Fisch war überragend. Richtig frisch und mit einer Menge an Beilagen. Ein kühles Banks dazu machte das Essen rund!
Nach dem Essen waren wir so vollgefressen, dass wir nach einem kurzen Strandspaziergang nach Hause gefahren sind. Abends ging es dann noch mal los ins Reggae-Leben.
Tag 2!
Durch den Jetlag waren wir dann schon um 7 Uhr morgens Ortszeit wach und haben erstmal gechillt, weil die Vermieterin uns angeboten hat, in den großen Supermarkt zu gehen. Und es hat nur geschüttet. Richtiger karibischer Regen. Wir haben schon neue Flugplanungen Richtung Vegas gemacht, aber wollten natürlich nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Also erstmal ab zum Supermarkt. Die Vermieterin fuhr Alex und mich in ihrem 1er BMW und wir dachten, dann ist ja genug Platz für den Einkauf. Haha, dann kamen ihre zwei Freundinnen dazu. Wir haben ganz nett das Gespräch gesucht, aber die zwei bunten Vögel, haben immer nur gestritten. Wenn wir gefragt haben, ob das Wetter gut wird, sagt die eine „Klar, das bleibt nicht so“ und die andere ganz negativ „nein, das kann auch so bleiben“ – „ach erzähl nicht du Torte, du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank“. Haha sehr witzig. Bilder von den zweien – und unserer Vermieterin folgen hoffentlich noch. Es hat also die ganze Zeit geschüttet, was unsere Laune nicht besser machte. Da wir ja nicht wussten, ob wir noch mal die Chance haben mit dem Auto einzukaufen, haben wir zugeschlagen. Die Kassiererin hat nur gefragt „Oh it’s gonna be a big barbecue?“ Naja, sie wollte dann meine ID zur Kreditkarte, die ich natürlich nicht mit hatte. Sie hat dann ein Auge zugedrückt und gefragt ob der ganze Betrag auf eine einzige Karte gebucht werden soll… Hier die Rechnung:
Zuhause ausgeladen haben wir überlegt, was wir machen können… Naja, also dachten wir, ab an den Strand, es regnet ja gerade nicht. Beim Schauer haben wir dann ein Problem mit den Handtüchern. Wir kamen also an den Strand, kaum was los und rote Fahne. KRISE! Aber wider allem Glauben und grauem Himmel hat es nicht geregnet. Alex wollte mir aber nicht glauben (ich googelte), dass trotz bedecktem Himmel 80% der UV-Strahlen durchkommen und hat die Sonnencreme gleich im Guesthouse gelassen. Mittlerweile ist es dunkel, aber sein Rücken leuchtet… SCHMERZEN!!! Zitat Alex „Alter, morgen kauf ich mir ne 40er Sonnencreme“. Der Strandtag wurde wider Erwarten immer besser und der Himmel brach sogar auf. Leider mussten wir das Ping-Pong Spielen aufgeben, da wir zu sportlich waren und ein Schläger brach.
Der Strand füllte sich mit dem Sonnenschein und die Leute gingen dann ins Wasser. Feststellen mussten wir nur, dass die Frauen in unserem Alter sehr rar waren. Entweder zu jung und mit Mami und Papi da oder in den Flitterwochen. Gegen Nachmittag haben wir sogar den Body-Board-Verleih bemerkt und haben uns für 10 US-Dollar zwei Body-Boards ausgeliehen und sind wie Profis durch die Wellen gesurft.
Alex beim Grill anmachen.
Rum und Bier aus Barbados!
Samstag, 22. August 2009
Angekommen!
nach einer langen Nacht melden sich der Christian (CB), Alex (AD) und Erik aus Barbados! Wir sind gestern Abend gut und sicher in Bridgetown (BGI) auf der wunderschönen Karibikinsel gelandet.
Gestern haben wir uns am Frankfurter Flughafen gegen 12 Uhr getroffen. Dort haben wir auch unsere Hausvermieterin Gery getroffen, die zufällig mit dem selben Flugzeug nach Barbados geflogen ist, nachdem sie 6 Wochen Urlaub in Deutschland gemacht hat (sie wohnt hier über uns). Wir haben dann für sie noch 5 Tüten IKEA Kram mit ins Handgepäck genommen, weil in ihrem Koffer dafür kein Platz war. Am Gate angekommen haben wir 40 Minuten vor Abflug unsere Sitzplätze bekommen: Plätze 2A, 2C und 3A. Richtig: Business Class bzw. Comfort Class bei Condor hat geklappt. Besonders pikant: insgesamt saßen inklusive uns nur 5 Leute in der Business bei 18 Plätzen insgesamt...Unser netter Steward hat darauf empfohlen uns von den anderen 2 Gästen wegzusetzen und unsere eigene "Clubecke" aufzumachen und brachte uns den aktuellen Playboy. Christians IPhone versorgte unsere Clubecke dann mit lauter und cooler Partymusik..es war ja keiner da!
Der Flug verlief dann ganz gemütlich ohne Zwischenfälle. Nach dem Begrüßungssekt und ersten Barcadi-Cola und Whiskey-Cola Mischungen vermerkte der Alex nach 2 Stunden und dem ersten Toilettengang: "ich glaube ich habe gut einen sitzen". Danach gabs für ihn nur noch Baileys und Wasser. Das Essen war super, ähnlich wie bei der Lufthansa Business Class. Mehrgangmenu mit Auswahl, einen Haufen Snacks zwischendurch und einfach nur ein Superservice in der Comfort Class verzückten unseren Flug.
Nach etwa 9-10 Stunden sind wir dann gelandet. Der Flughafen trägt zwar das Kürzel "INTERNAL AIRPORT", allerdings wirkt er wie der Mannheimer Flughafen. Unsere Condor 767-300 war irgendwie das einzige große Passagierflugzeug auf dem ganzen Flughafen..ansonsten nur kleine Einpropella Maschinen. Im Dutyfree haben wir uns noch ein wenig eingedeckt und danach gings mit Gery in 2 Taxis zu unserem Haus. Leider ist hier auf Barbados zurzeit noch Regenzeit angesagt. Dementsprechend wird es Abends gegen 19 Uhr dunkel und es regnet zwischen durch mal. Davon lassen wir uns aber auf keinen Fall entmutigen! Neu für uns war auch, dass hier nachts Grillen und sonstige Amphibien einen ohrenbetäubenden Lärm veranstalten. Fenster kann man leider nicht schließen, da es keine Fenster gibt. Das ist hier Hurricanregion und die würden nur kaputtgehen. Außerdem ist es viel zu warm, dass man gar keine Fenster braucht. Jedes Zimmer hat Ventilatoren, die man auch unbedingt braucht. Ansonsten kann man nachts nicht schlafen: es ist verdaaaaamt heiß!
Nach unserer Ankunft haben wir noch ein bisschen die Strandregion erkundet. Es war zwar dunkel, aber sah schon gut aus. Unsere Füße haben auch schon die Karibik gefühlt..unser 4. Hausbewohner ist der Matthias, der leider noch nicht da ist. Unser guter Freund hat zuvor Urlaub in den USA gemacht und wollte aus Seattle zu uns stoßen. Leider war ihm der Standbygott nicht hold, sodass er erst den 7. Flug nach fast 24h am Flughafen bekommen hat und nach Zwischenstopp in New York im Laufe des Tages oder morgen hier ankommen sollte.
Gleich fahren wir hier mit unserer Vermieterin, die übrigens sehr nett ist, einkaufen. Es ist hier 8:44 Uhr am Morgen und danach wollen wir mal zum Strand, den wir uns so in etwa wie im Internet vorstellen:

Weitere Berichte werden folgen. Bis dann!