Guten Morgen nach Deutschland. Wir haben heute den ersten richtigen Karibik-Tag hinter uns und berichten mal kurz. Schlafen konnte man heute Nacht nur schwierig, da erst diese komischen Frösche geschrien haben und später die einheimischen Nachbarn noch ne Party gefeiert haben. Unsere Vermieterin wollte sich dann heute morgen beschweren, wurde aber mit nem Besen verjagt.
Durch den Jetlag waren wir dann schon um 7 Uhr morgens Ortszeit wach und haben erstmal gechillt, weil die Vermieterin uns angeboten hat, in den großen Supermarkt zu gehen. Und es hat nur geschüttet. Richtiger karibischer Regen. Wir haben schon neue Flugplanungen Richtung Vegas gemacht, aber wollten natürlich nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Also erstmal ab zum Supermarkt. Die Vermieterin fuhr Alex und mich in ihrem 1er BMW und wir dachten, dann ist ja genug Platz für den Einkauf. Haha, dann kamen ihre zwei Freundinnen dazu. Wir haben ganz nett das Gespräch gesucht, aber die zwei bunten Vögel, haben immer nur gestritten. Wenn wir gefragt haben, ob das Wetter gut wird, sagt die eine „Klar, das bleibt nicht so“ und die andere ganz negativ „nein, das kann auch so bleiben“ – „ach erzähl nicht du Torte, du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank“. Haha sehr witzig. Bilder von den zweien – und unserer Vermieterin folgen hoffentlich noch. Es hat also die ganze Zeit geschüttet, was unsere Laune nicht besser machte. Da wir ja nicht wussten, ob wir noch mal die Chance haben mit dem Auto einzukaufen, haben wir zugeschlagen. Die Kassiererin hat nur gefragt „Oh it’s gonna be a big barbecue?“ Naja, sie wollte dann meine ID zur Kreditkarte, die ich natürlich nicht mit hatte. Sie hat dann ein Auge zugedrückt und gefragt ob der ganze Betrag auf eine einzige Karte gebucht werden soll… Hier die Rechnung:

Zuhause ausgeladen haben wir überlegt, was wir machen können… Naja, also dachten wir, ab an den Strand, es regnet ja gerade nicht. Beim Schauer haben wir dann ein Problem mit den Handtüchern. Wir kamen also an den Strand, kaum was los und rote Fahne. KRISE! Aber wider allem Glauben und grauem Himmel hat es nicht geregnet. Alex wollte mir aber nicht glauben (ich googelte), dass trotz bedecktem Himmel 80% der UV-Strahlen durchkommen und hat die Sonnencreme gleich im Guesthouse gelassen. Mittlerweile ist es dunkel, aber sein Rücken leuchtet… SCHMERZEN!!! Zitat Alex „Alter, morgen kauf ich mir ne 40er Sonnencreme“. Der Strandtag wurde wider Erwarten immer besser und der Himmel brach sogar auf. Leider mussten wir das Ping-Pong Spielen aufgeben, da wir zu sportlich waren und ein Schläger brach.

Der Strand füllte sich mit dem Sonnenschein und die Leute gingen dann ins Wasser. Feststellen mussten wir nur, dass die Frauen in unserem Alter sehr rar waren. Entweder zu jung und mit Mami und Papi da oder in den Flitterwochen. Gegen Nachmittag haben wir sogar den Body-Board-Verleih bemerkt und haben uns für 10 US-Dollar zwei Body-Boards ausgeliehen und sind wie Profis durch die Wellen gesurft.

Immer wieder wurden uns Joints und andere Drogen von Einheimischen angeboten. Dankend lehnten wir ab. Auf dem Rückweg ging es dann noch in den Souvenir-Shop. Ein T-Shirt muss natürlich sein. Die Mütze haben wir dann doch im Laden gelassen, auch wenn sie uns förmlich angedreht wurde.

Zu Hause haben wir dann mit Matthn geskypt. Er kam mittlerweile von Seattle nach New York und hofft, in 6 Stunden mit Air Jamaica nach Barbados zu kommen. Seine Kreditkarte ist mittlerweile gesperrt, weil die Autovermietung 2x abgebucht hat und so wird’s mit dem Essen langsam schwierig. Außerdem hat er kaum geschlafen, aber ihm geht’s sichtlich gut.
Zu guter Letzt haben wir den Abend bei einem ordentlichen Barbecue mit viel Grillfleische Banks (dem Nationalgetränk, also Bier) ausklingen lassen.

Alex beim Grill anmachen.

Rum und Bier aus Barbados!
Aber daraus wurde nichts… Irgendwie kamen wir auf die Idee, doch noch mal das Nightlife zu erkundigen. Unser Weg führte uns zum Strand und den liefen wir entlang. Als wir dann am Strand eines Luxushotels ankamen, sahen wir eine Abendshow. Dort konnte man von der Strandseite rein. Nichts leichter als das. An der Bar wollten wir auch ganz ehrlich ein paar Banks bestellen, aber als wir zahlen wollte, lachte der uns nur aus „You don’t pay for beer here“. Oooooukay. haben wir trotzdem 10 Dollar hingelegt und uns an einen Tisch gesetzt. Leider war die Show schon vorbei und auch die Bar hat geschlossen.
Aaaaber „the lobby bar is still open, it’s there were you arrived“. Haha… okay. Wir sind einfach mal durch die Anlage gelaufen und haben tatsächlich ne Bar gefunden. Der Barkeeper war sehr nett und wüber den Abend haben wir bestimmt noch 10 Bier und 10 Cocktails bestellt. „See you tomorrow“ war seine Verabschiedung…
Und einen haben wir noch: Matthn ist heut endlich angekommen!!!!!!