Montag, 24. August 2009

Tag 3: Matthn ist da!

Guuuude, Servus.

Wir können uns hier echt nicht beschweren. Auch wenn wir anfangs vom Wetter enttäuscht sind. Die letzten zwei Tage hat es immer nur abends geregnet. Auch dieses laute Piepen der Grillen und Kröten stört uns nicht mehr (das ist wirklich krass, und so laut dass man Flüstern nicht mehr versteht). Wir sind also schon fast Bajans :D Bei der Hautfareb können wir zwar nicht mithalten – noch nicht. Aber die Bräune nimmt hier echt rasant zu.


Und weil die Sonne echt unberechenbar ist, und jetzt auch White-Matthias dabei ist, haben wir uns heute am Strand einen Schirm gemietet. Wir sind morgens aufgebrochen nach Crane Beach, dem angeblich schönsten Strand von Barbados. Vorher haben wir MAtthn noch mit Klamotten versorgt, da sein Gepäck wohl erstin 4 Tagen mit der Air Jamaica kommt. Die haben bei seinen Flug verpeilt, seins einzuladen. Ihm wurde aber auch gesagt, dass das jetzt der letzte Flug nach Barbados ist und wenn das nicht klappt, muss er sein Gepäck in New York abholen…


Also Crane Beach. Wir mussten mit dem Bus los. An der Bushaltestelle gewartet, haben uns immer so Riesen-Taxis gefragt wo wir hinwollen. Wir haben noch nicht gepeilt, dass das auch „Busse“ sind und genau so viel kosten. Wir sind erst in den großen Bus eingestiegen, der nach so 20 Minuten kam. Und wir hatten ja gelesen, dass die Busse hier recht zügig unterwegs sind. Aber nach der Fahrt… eine Achterbahnfahrt is nix dagegen. Hier herrscht das Gesetz des Stärkeren. Die Leute springen auf die Seite wenn der Bus mit 80 Sachen durch die engen Straßen gebrettert kommt. Nach ca. 30 Minuten waren wir da – Crane Beach:








Ein Traum von Strand. Weißer Sand, türkisblaues klares Wasser. Sowas haben wir alle noch nirgends gesehen. Weil die Sonne dann auch so stark war, haben wir nen Scirm gemietet und Matthn hat von fünf Stunden Strand ca. vier geschlafen. Er war ja auch 58 Stunden unterwegs und hat an Flughäfen gepennt. Hatten also einen richtig guten Strandtag und haben uns gegen Ende sogar noch zwei frische Kokosnüsse gegönnt. „Toni the tiger“ ist ohne alles einfach mal so auf ne 15 Meter-Palme geklettert und hat die Teile runtergeholt.






Zurück haben wir dann auf den Bus eine gefühlte Stunde gewartet und die Sonne hat gebrannt. Auch hier haben wirnicht gepeilt, dass wir ja so ein kleinen Bus (ähnlich einen VW 9-Mann-Bus) nehmen können. Aber der einzige, der in dieser Art vorbeikam und uns mitnhemen wollte, hatte schon mindestens 15 Leute drin und fragte, ob wir vier mitwollen. Haha. Naja, diesmal nahmen wir die nächst kleinere Busvariante zu dem vorher Großen. Der war gelb und so 20 Mann fanden Platz. Auf der Fahrt nach Dover (unserem Ort übrigens) waren zwischenzeitlich mindestens 35 Leute drin. Wie das geht… keine Ahnung. Da es dann auch noch so gepisst hat, waren alle Fenster zu und man hat so vor sich hingeschwitzt. Erik wurde von einer kleinen Einheimischen die ganze zeit angestarrt. Die hat wahrscheinlich noch nie einen Weißen gesehen.



Zu Hause haben wir geduscht und sind dann los Richtung Oistins, dem Fischer-Dorf. Auch ier nahmen wir einen Bus, diesmal trauten wir uns die kleinste Stufe zu. Diesen Mini Bus. Zum Glück kamen nicht mehr Leute rein, weil der Bus mit uns dann auch voll war. Man kann sagen: Umso kleiner der Bus, desto lauter die Musik! Wir waren schon nach 5 Minuten angekommen und haben uns auch gleich in so einen Fisch-Grill gesetzt. Zwei Einheimsche „Werbungmacherinnen“ von zwei verschiedenen Grills haben sich um uns gestritten und fast gekämpft. Unser Wille, welcher Grill, zählte da wohl gar nicht. Wir fanden es witzig.


Hier ein Bild vom Grill:



Das Resultat kann sich sehen lassen!!


Der Fisch war überragend. Richtig frisch und mit einer Menge an Beilagen. Ein kühles Banks dazu machte das Essen rund!





Nach dem Essen waren wir so vollgefressen, dass wir nach einem kurzen Strandspaziergang nach Hause gefahren sind. Abends ging es dann noch mal los ins Reggae-Leben.

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