Hey ho,
was geht ab?
Wanna smoke??? - Das wird man hier ungefähr von jedem zweiten Einheimischen gefragt. Aber sonst sind die Bajans hier alle echt nett. Wir werden immer freundlich begrüßt und gefragt wie es uns geht. Einige kennen wir jetzt auch mit Namen.
Gestern haben wir nicht viel Aufregendes gemacht. Wir sind zum Strand gelaufen (ca. 5 Minuten Fußweg) und haben uns an den Dover Beach gelegt. Da viele Strandteile zu den All-Inklusive-Hotels gehören, haben wir uns ganz frech mal vier Liegen geschnappt und es uns gemütlich gemacht. Mittags sind Alex, Matthias und Erik zu Olievier's Grill gegangen und haben Burger und Chicken gegessen. Christian hatte nicht so viel Hunger und blieb am Strand. Während er vom Hotel-Service Bier for free an die Liege gebracht bekam, hat den andern genau 1 Barbados-Dollar gefehlt um die Rechnung zu zahlen. Zum Glück ist man in einer Minute am Strand. Diese Hotel-Strände haben den Vorteil, dass dort echt nichts wegkommt und man mit gutem Gewissen zu viert ins Wasser kann.
Abends haben wir uns noch zwei große Pizzen gemacht. Nachdem wir den Gas-Ofen dank Matthias und dessen ost-deutschen handwerlichen Erfahrungen endlich gestartet haben, chillten wir uns auf unsere Terasse. Die erste Pizza war noch "okay", aber für 20 Dollar das Preis-Leistungs-Verhätnis nicht befriedigend. Die zweite Pizza war dann einfach nur unterragend. Sah aus wie schonma gegessen und nochmal gebacken.
Da man die nicht essen konnte, kam hier eine nicht zu nennende Person auf die Idee, die Pizza als Frisbee zu benutzen. Eine weitere nicht zu nennende Person hat das Teil dann volle Karacho in den Garten geworfen und dann war sie nicht mehr auffindbar. Nachdem der Trick - mit der Cam Bilder machen und dann anschauen um die Frisbee ehhh Pizza zu lokalisieren - nicht klappte, nahm Matthn seinen Laptop als Taschenlampe. Mit Erfolg:
Danach entspannten wir auf der Terasse und gingen früh schlafen. Denn heute morgen klingelte um kurz vor 8 der Wecker. Unser Pickup zum Catamaran-Lunch-Cruise sollte um halb 9 an unseren Haus sein. Ja - sollte. Aber es kam niemand. Also vorsichtshalber mal angerufen. Und siehe da, der Fahrer fand unser Haus nicht, obwohl wir bei der Buchung nachfragten ob sie wirklich wissen, wo das Haus ist. Wir schlugen dann ein großes Hotel vor und dort wurden wir abgeholt.
Am Hafen in Bridgetown angekommen, gab es erstmal einen Begrüßungs-Sekt und dann gings auch schon auf unseren Katamaran. Als wir ablegten, gab es noch ein paar Sicherheitshinweise. "Keep your shirts, if it's blow - they go" und "Lifevests are on the front. It's not like in the movies. We go first. So you know when it's time to leave the boat."
Unser erster Stop war mitten auf dem Meer. Wir bekamen Schnorchelausrüstung und machten uns fertig zum schnorcheln.
Das war echt sehr beeindruckend wie die ganzen großen Fische um uns herum schwammen. Ein paar Rochen gab's zu sehen und dann kamen sogar zwei Riesenschildkröten. Sehr geil. Alex und Christian hatten Unterwasser-Kameras dabei. Allerdings sind das günstige Einweg-Cams, deshalb müssen wir warten bis die Bilder entwickelt sind.
Nachdem Alex das halbe Meer ausgetrunken hat und wie ein Baby-Wal geblasen hat, ging es nach ca. 45 Minuten wieder aufs Boot. Das Wasser war einfach mega klar. Auf dem Boot gabs gute Musik und alle Getränke inklusive. Wir haben es uns also gut gehen lassen und waren sehr angeheitert.
Beim zweiten Stop gabs ein Schiffwrack zu beschnorcheln. Aber das war nicht ganz so spannend. Zurück auf dem Boot gab es ein kleines Buffet mit vier verschiedenen Speisen. Wir speisten also mit weiteren Longdrinks, bevor wir zum letzten Stop ansetzten. Wir waren ca 150 Meter vor einem Strand. Das Wasser war 3-4 meter tief und man sah ohne Probleme auf den Boden, so klar und türkis war das Wasser. Sehr stark.
Wir schwammen ein paar Runden und segelten dann zurück zum Hafen. Von dort aus wurden wir dann nach Hause gefahren. Matthn machte sich zum Flughafen und hat sein Gepäck geholt. Er hat also endlich frische Sachen und muss sich nicht mehr bei den anderen durchschnorren :)
Später führten wir die Tischtennis-WM weiter und Eric konnte sich ganz knapp die Krone holen. Eine Revanche wird es aber sicherlich bald geben.
Uns geht's gut!
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